Photovoltaik – Optimale Dachneigung zum Heizen

Ist die Heizleistung einer PV Anlage bei 30 Grad Dachneigung oder bei 35 Grad Neigung besser?

Die Heizleistung einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) hängt von der Energieerzeugung ab, die wiederum von der Neigung der Module beeinflusst wird. Der optimale Neigungswinkel für PV-Anlagen in Norddeutschland, einschließlich des Umlands von Hamburg, liegt zwischen 30 und 35 Grad. Hier sind die Faktoren zu berücksichtigen:

  1. Jahresleistung der PV-Anlage:
  • Im Allgemeinen wird für Norddeutschland ein Neigungswinkel von etwa 30-35 Grad als optimal angesehen, um die jährliche Energieproduktion zu maximieren.
  • Ein Neigungswinkel von 35 Grad kann im Winter etwas besser sein, weil die Sonne tiefer steht. Dies kann hilfreich sein, wenn der Fokus auf der Heizleistung liegt, da der Energiebedarf zum Heizen im Winter höher ist.
  1. Energiebedarf im Winter:
  • Im Winter ist die Sonneneinstrahlung geringer, daher ist es wichtig, die PV-Module so auszurichten, dass sie den niedrigeren Sonnenstand bestmöglich nutzen.
  • Ein etwas steilerer Winkel, wie 35 Grad, kann daher vorteilhafter sein, um mehr Sonnenenergie während der Wintermonate einzufangen.
  1. Jährlicher Durchschnitt:
  • Für die Gesamtjahresleistung wird der Unterschied zwischen 30 Grad und 35 Grad Neigung gering sein, aber der steilere Winkel könnte eine leicht bessere Winterleistung liefern, was für Heizzwecke relevant ist.

Fazit: Beide Neigungen sind gut geeignet, aber wenn der Fokus auf der Heizleistung im Winter liegt, könnte eine Neigung von 35 Grad leicht vorteilhafter sein. Diese Neigung optimiert die Erzeugung im Winter, wenn der Heizbedarf am höchsten ist, während sie gleichzeitig eine sehr gute jährliche Gesamtleistung sicherstellt.

Bei 35° Neigung ist die Ausbeute mittags höher, bei 30° Neigung ist sie morgens und abends höher. Der optimale Neigungswinkel kann also dazwischen liegen.

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